Ihr Browser bietet Ihnen dazu das Verschlüsselungsverfahren SSL, das eine verschlüsselte Netzverbindung zwischen Server und Browser ermöglicht.
SSL steht für
Secure
Socket Layer
(dt.
"sichere
Sockelschicht")
und wurde
von der
Firma
Netscape
und
RSA Data
Security
entwickelt.
Das
SSL-Protokoll
gewährleistet,
dass
Daten
während der
Übertragung
nicht
gelesen oder
manipuliert
werden
können und
stellt die
Identität
einer
Internetseite
sicher.
Neben dem
Netscape
Navigator
unterstützten
aber auch
der Internet
Explorer von
Microsoft
und andere
Browser
SSL.
Das SSL-Protokoll
wird dadurch
initiiert,
dass dem
bekannten
http ein s
(=secure,
dt.
sicher) in
der
URL
der
Verbindung
angehängt
wird. Dann
lautet die
Internetadresse
zum
Beispiel:
https://www.bva.bund.de
.
Bei jedem
Aufruf einer
https-Seite,
prüft Ihr
Browser,
ob der
Anbieter der
Internetseite
ein gültiges
SSL-Zertifikat
hat. Hat er
das nicht,
dann warnt
Sie Ihr
Browser
mit einer
Nachricht:
"Diese
Web Site
kann leider
nicht als
sicher
verifiziert
werden.
Wollen Sie
wirklich
weitermachen?"

Bei einer solchen Warnung Ihres Browsers sollten Sie sich in jeden Fall überlegen, ob Sie auf den Seiten dieses Anbieters weitersurfen wollen, da dessen Zertifikat entweder unbekannt oder abgelaufen ist.
Technisch
funktioniert
SSL wie
folgt:
Am "https" erkennt Ihr Browser, dass er vom angesprochenen Server ein Zertifikat anfordern soll. Damit der Server dem Browser ein Zertifikat überhaupt zurückschicken kann, muss er sein Zertifikat von der Zertifizierungsstelle erhalten. Anschließend meldet der Server dieses Zertifikat direkt an den Browser zurück. Der Browser erhält dann vom Verzeichnisdienst der Zertifizierungsstelle die Information, ob das Zertifikat noch gültig ist. Anhand dieser übermittelten Daten kann der Browser nun überprüfen, ob er wirklich mit dem Server verbunden ist, der in der URL angegeben ist. Ist das der Fall, gibt Ihnen Ihr Browser eine entsprechende Information. Beim Internet Explorer erkennen Sie das am geschlossenen Bügelschloss. Der Netscape Navigator/Communicator signalisiert eine sichere Seite durch den intakten Schlüssel.

Anschließend verständigen sich die beiden Rechner auf einen symmetrischen Schlüssel. Diese Verständigung passiert in der sicheren asymmetrischen Verschlüsselung. Um wirklich auf Nummer sicher zu gehen, schickt Ihr Browser dem Server vor dem Beginn des eigentlichen Datenaustausches einige Testnachrichten. Diese kann der Server nur beantworten, wenn es wirklich der Server ist, der er zu sein vorgibt.
Betrachtet man noch einmal die drei Ziele der Verschlüsselung: bewirkt das SSL-Protokoll damit eine sichere Verbindung:
1. Ihre
Daten sind
vertraulich,
weil der
Inhalt Ihrer
Nachrichten
nur
verschlüsselt
über das
Netz geht.
2. Die
Authentizität
des
Servers
steht fest.
3. Ihre
Daten sind
vor
Manipulation
geschützt,
da
wirkungsvolle
Algorithmen
prüfen, ob
die Daten
vollständig
und
unverändert
ihren
jeweiligen
Empfänger
erreichen.
Inzwischen
hat sich SSL
als Standard
für die
Browser-Verschlüsselung
etabliert.
Oft wird
aber auch
schon
TSL
verwendet.
Die
Abkürzung
steht für "Transport
Layer
Security".
Das steht
nämlich
bereits als
potenzieller
Nachfolger
von SSL in
den
Startlöchern,
weil es noch
mehr
Sicherheit
bei der
Kommunikation
im Internet
verspricht.
TLS basiert
auf dem noch
komplizierteren
Verschlüsselungsverfahren
Triple-DES
(Data
Encryption
Standard -
Datenverschlüsselungs-Standard)
oder anderen
Algorithmen.
Es
unterstützt
die
Verschlüsselung
von
E-Mails
und den
Identitätsnachweis
für
kommerzielle
Online-Transaktionen.


